Auf dem Weg zum Power-Team

Das Team als multifunktionale Alzweckwaffe

Nachdem die "New Economy" von der "Old Economy" wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde, wich die Euphorie, welche die neuen Technologien begleitet und z.T. auch getragen hat, einer gewissen Ernüchterung. Beim Blick auf den NASDAQ oder DAX wechselt selbst die Ernüchterung in blankes Entsetzen. Viele Ballons, virtuell gefüllt mit "warmer Luft" (Absichten, Hoffnungen, Vorstellungen) statt real existierenden Produkten oder Dienstleistungen, sind jäh geplatzt.

 

Die Druckwellen davon haben die New Economy und da insbesondere die Glücksritter der Internettechnologien heftig durchgerüttelt. So wird heute schon statt von dot.com von dot.gone gewitzelt und es werden Wetten abgeschlossen, wen es wohl als nächsten aus der Kreisbahn werfen wird.

 

Da erinnert man sich zu recht wieder an die guten "alten" Teams (Teamwork) und geht davon aus, eine multifunktionale Allzweckwaffe gefunden zu haben.

 

Um es klar zu sagen:

Im Team wird die Arbeit nicht leichter, aber oft erst möglich.

 

Und zwar gerade in der Informationstechnologie, welche in den vergangenen Jahren enorme Schwierigkeiten zu bewältigen hatte, sie überwunden glaubte und in Zukunft einem noch stärkeren Wettbewerbsdruck durch einen sich rasant wandelnden Markt ausgesetzt sein wird. Gewinnwarnungen und zurückgenommene Gewinnaussichten sprechen eine deutliche Sprache.

 

Diese ohnehin schon schwierige Situation wird durch einen weiteren Trend erschwert. MitarbeiterInnen erwarten heute mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Die herkömmlichen Organisationsstrukturen bremsen oder behindern oft kreatives Denken, innovative Problemlösungen, realistisches Planen und rasche Entscheidungsprozesse.

 

 

So können wir heute beobachten, dass der Markt leergefegt ist von wirklich qualifizierten Mitarbeitern. Diese sogenannten High-Potentials überlegen sich sehr genau, in welche Organisationsform sie sich einbinden lassen wollen, wenn überhaupt.

 

In einer leistungsfähigen Gruppe drückt sich niemand um die Verantwortung für die gemeinsame Entscheidung. Alle tragen sie mit.

 

Trotz Krise der New Economy hat sich die IT-Branche in Deutschland als Jobbeschaffer Nummer eins etabliert. 1999 lösten die Firmen der Informationstechnologie erstmals die Autoindustrie als größte Jobmaschine ab. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. Mit rund 16.600 neuen Jobs stellten die Autobauer im Jahr 2000 zwar wieder ähnlich viele Mitarbeiter ein wie 1999, die IT-Unternehmen schufen jedoch 21.100 zusätzliche Stellen - ein Plus von 8.000 gegenüber dem Vorjahr.

 

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