Ausgabe 03 (2001)

 

Sehr geehrte Kunden, Interessenten und Freunde!

 

Herzlich willkommen zur 3. Ausgabe unseres HOT-Newsletter. Lassen Sie sich durch pfiffige Ideen und interessante Informationen anregen. Übrigens freuen wir uns über Ihr Feedback und Tipps von Ihnen, die wir gerne in unserem Newsletter publizieren.

 

Viel Spaß beim Lesen!

1. Neuigkeiten von HOT

Von der Landesbank Hessen und Thüringen bekamen wir den Auftrag, ein komprimiertes Management-Training zu entwickeln und durchzuführen. In 3,5 Tagen sollten 5 Themen - Führungs-Basics, Führungskommunikation, Teamentwicklung, Selbstmanagement und Coaching - bei erfahrenen Führungskräften des Bereichs Organisation und Information wiederaufgefrischt und mit den neusten Management-Erkenntnissen angereichert werden. Getreu dem Motto "nichts ist unmöglich", nahmen wir die Herausforderung an und machten ein Ranking, was aus unserer Erfahrung für Führungskräfte wirklich nützlich ist:

  • Ziele vereinbaren (oder - wie Fredmund Malik sagen würde - zumindest "für Ziele sorgen")
  • Delegation statt ungeliebte Aufgaben abwälzen; was gehört zu einer richtigen Delegation?
  • Entscheidungen treffen - welcher Entscheidungstyp bin ich? Kriterien bewusst machen
  • Kritik-, Einstellungs-, Anerkennungs- und Delegationsgespräche
  • Teamtalente nutzen, große Aufgaben bewältigen; effektive Teammeetings
  • Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden; Effektivität vs. Effizienz
  • 30 pfiffige Tipps, um Zeit zu gewinnen
  • Stress-Situationen aus der Unternehmenspraxis und wie darauf reagieren?
  • Coaching von Mitarbeitern - was ist es, was ist es nicht?
  • Coaching-Gespräche mit Leitfaden

Das FIT - Führungs-Intensiv-Training wurde viermal mit sehr großem Erfolg durchgeführt und macht den TeilnehmerInnen und den durchführenden HOT-Trainern richtig Spaß ! - Übrigens eine gute Möglichkeit, erfahrenen Führungskräften mit Personalverantwortung und wenig Zeit einen knackigen Refresher mit vielen neuen Anregungen zu bieten.

2. Neue HOT-Kunden

  • Bei Amdahl, der deutschen Computer-Tochter von Fujitsu, führte Bernhard Haas vor einigen Jahren "Self directed workteams" für die Service-Teams ein. Die autonomen Arbeitsgruppen arbeiten an selbstgesteckten Zielen mit eigenen Richtlinien. Nun wurden wir beauftragt, mit weiteren Trainings sicherzustellen, dass auch neue Team-Mitglieder up-to-date gebracht werden, um optimal in die "Self-Directed-Workteams" integriert zu werden. Dies ist eine unerläßliche Maßnahme, wenn sich die Zusammensetzung der Teams geändert hat. (www.amdahl.com)
  • Für ETEC, ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der technischen Keramik, führte HOT einen Workshop für das Management durch. Bernhard Haas und Bettina Reiss unterstützten das Team, die Kommunikation und Zusammenarbeit zu optimieren. (www.etec-ceramics.com)
  • Die Unternehmensberatung FACT, eine der führenden Beratungsgesellschaften für Finanzen und Controlling, hat uns beauftragt, Individual-Coaching für einen Projektleiter durchzuführen. Persönlicher Coach ist HOT-Trainerin Bettina von Troschke. (www.fact.de)

3. HOT-Tipps für unsere Kunden:

Unsere Tipps sind als kleine Hinweise und Anmerkungen am Rande gedacht, getreu dem HOT-Motto: "Wir stiften an zum Denken und agieren am Rande, damit sich in der Mitte etwas bewegt."

 

Haben Sie sich schon einmal ein Ei direkt vor die Augen gehalten?

Wenn Sie das tun, erscheint es riesengroß. Halten Sie es in Armeslänge von sich weg, erscheint es um ein vielfaches kleiner.

 

Vielleicht ging es Ihnen schon einmal so, dass Sie vor einem Berg von Aufgaben standen und Ihre Freunde sagten, "Du musst mal Abstand gewinnen". Ein wohlmeinender und vor allem richtiger Tipp, der aber aufgrund der fehlenden Distanz zum Berg gar nicht an Ihr Ohr dringen konnte, geschweige denn umgesetzt wurde. Hatten Sie aber den Berg erklommen, konnten Sie erstaunt feststellen, wie winzig alles von dort oben aussah.

 

Wie können Sie Probleme herunterbrechen, damit mental Abstand gewinnen, innere Ruhe und Kreativität entwickeln?

 

Hier ein paar Tipps, wie Sie viele Probleme kreativ lösen können.

1. Was ist mein Problem?

Formulieren Sie es in ein SMARTES Ziel um (Sie erinnern sich an unseren Newsletter 2/2000?

  • S = spezifisch
  • M = meßbar
  • A = attraktiv
  • R = realistisch
  • T = terminiert)

Also z.B.: statt "Ich will nicht mehr so viel arbeiten", besser: "Ich werde ab dem 01.04.01 einen Abend (ab 19 Uhr) in der Woche für Sport und/oder Freunde freihalten"

2. Was tue ich dafür?

Z.B.: Langfristige Freizeit-Planung im Timer, 1 x pro Monat im voraus; Familie, Partner und soweit nötig Arbeitskollegen informieren; mehr Arbeit delegieren etc.

3. Welche meiner Fähigkeiten können mir helfen?

Z.B.: Ich bin konsequent, kann gut organisieren...

4. Welche Überzeugungen werden mich bestärken?

Z.B.: Carpe diem: "Mach das Beste aus jedem Tag"; Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit; Du lebst J E T Z T .

5. Was hindert mich daran, mein Ziel zu erreichen?

Mein Verantwortungsgefühl, die Macht der Gewohnheit, meine inneren Saboteure ...

6. Wie kann ich dieses Hindernis überwinden?

Z.B.: Erst mal dadurch, dass ich akzeptiere, dass ich so bin wie ich bin und auch überprüfe, ob es wirklich mein Ziel ist, hier etwas zu verändern - oder das meines Partners/meiner Familie. - Wenn es tatsächlich mein eigenes Ziel ist, dann ein Brainstorming machen, was fällt mir alles ein, um nicht ein Opfer meiner eigenen Boykotteure / Saboteure zu werden. Zettel im Bad, am PC aufhängen als Erinnerung; Partner um Unterstützung bitten etc.

7. Versuchen Sie sich jetzt vor Ihrem inneren Auge vorzustellen, wie Ihr erster Freizeit-Abend verläuft, was Sie Tolles machen werden!

8. Die 1. Tat:

Was tue ich jetzt sofort, um den ersten Schritt in Richtung Ziel zu gehen ? (Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt; aber auch die kürzeste Reise findet nicht statt, wenn Du nicht den ersten Schritt tust !) Z.B.: Einen Freund anrufen und mich verabreden.

9. Wie formuliere ich den Vertrag für mein Ziel?

Was ist mein Commitment ? Ich verpflichte mich, diesen Vertrag mindestens 1 Jahr einzuhalten. 5 x aussetzen in Krisenzeiten ist erlaubt, bei mehr als 5 x werde ich 1 Tag Urlaub extra nehmen. -

Schließlich bestimme ich über mein Leben!

10. Wann ist mein erster Meilenstein? Wann will ich erstmals mein Ziel überprüfen?

Z.B.: Am 01.05.

11. Was tue ich, um mich zu belohnen?

Z.B.: Flasche Schampus.

 

Ein weiser Lehrer sagte einmal: "Wenn Gott Dir ein Geschenk machen will, schickt er Dir ein Problem."

 

Hier noch ein kleiner Test, ob Sie über den Tellerrand blicken können. Probieren Sie einmal, diese 9 Punkte mit 4 geraden Linien zu verbinden, ohne den Stift dabei einmal abzusetzen.

 

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(Die Auflösung gibt es im nächsten Newsletter)

4. Trainerportrait

Nach Bernhard Haas und Bettina von Troschke stellen wir Ihnen in diesem Newsletter unseren HOT-Trainer Bartholomäus Lainer in Form eines kurzen Interviews vor:

  1. Wie kamen Sie zu HOT?
    BL: Als ich Anfang der 90-er Jahre nach einem 10jährigen Aufenthalt in der Schweiz nach München zurückkehrte, stieß ich zu einer süddeutschen Unternehmensberatung, bei der auch Bettina von Troschke und Bernhard Haas tätig waren. Beide machten sich dann Richtung Hessen davon, was ich wegen der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit in vielen Projekten und auch wegen der engen menschlichen Beziehung zu beiden außerordentlich bedauerte. Nun bin auch ich für HOT tätig - von meinem Standort Landshut aus, der Mann aus dem tiefen Süden sozusagen.
  2. Welche Ziele verfolgen Sie bezüglich der Zusammenarbeit mit HOT?
    BL: Es sind drei zentrale Ziele
    1. Erfolgreiches Arbeiten in einem Team von Beratern, Trainern und Coaches.
    2. Spezialisierter und gezielter Einsatz meiner Kernkompetenzen
    3. Gemeinsames Lernen mit und von anderen in anspruchsvollen Projekten.
  3. Welches sind Ihre angesprochenen Kernkompetenzen?
    BL: Nun, als gelernter Betriebswirtschaftler und Wirtschaftspädagoge mit Weiterbildung in Kommunikations- und Organisationspsychologie, liegen mir folgende Themen besonders nahe und auch am Herzen:
    - Beratung zur Entwicklung von Teams und Organisationen
    - Konzepte zum Veränderungsmanagement
    - Führungsentwicklung für untere und mittlere Führungsebene
    - Projektmanagement
    - Management komplexer Situationen (vernetztes Denken)
  4. Was tun Sie privat gerne?
    BL: Im Zentrum meiner jetzigen Lebensphase steht die Familie. Meine Frau Annette und unsere Söhne Konstantin und Philipp. Nach dem Motto "Alles zu seiner Zeit" richte ich mein Leben danach aus, denn die Kinder werden älter und dann wird wieder genug Zeit für Surfen, Tennis, Mountain-Biken und Reisen nach Asien sein. Damit ich das später auch noch genießen kann, tue ich jetzt natürlich etwas dafür. Körperliche und mentale Fitness ist die Grundvoraussetzung für den aktuellen Erfolg - beruflich und privat - sowie das Kapital für den künftigen Erfolg!
  5. Was essen Sie am liebsten?
    BL: Wie Bettina liebe ich die italienische Küche, vor allem Nudeln. Mein Lieblingsgericht beim Stammitaliener ist Tagliatelle Lampare (mit Thunfisch, Artischocken und Kapern) und ein gemischter Salat mit viel Balsamico.
  6. Was ist Ihr Motto?
    BL: "Willst Du die Berge kennenlernen, dann besteige sie." Nach diesem Motto setze ich mich aktiv und kreativ mit meinem Leben auseinander und entdecke gerade in Krisenzeiten immer wieder neue Möglichkeiten.

5. Spruch des Monats

"Hindernisse zu überwinden ist der Vollgenuß des Daseins" (Schopenhauer)

 
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