Ausgabe 36 (2016)

1. Neuigkeiten von HOT

Wir danken unseren Kunden, Lesern und Freunden für ein erfolgreiches 2015 und wünschen Ihnen ein wunderbares Neues Jahr!

 

Ausbildung zum Vertriebscoach bei der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen

Die Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen ist mit einem hohen Marktanteil im Privatkunden-Bereich, 88 Filialen und SB-Einrichtungen der wichtigste Finanzdienstleister in der Region. Vom Girokonto über eine Baufinanzierung bis hin zur Altersvorsorge bietet die Sparkasse alles aus einer Hand. Auch die regionale Wirtschaft profitiert. Denn die Berater aus dem Firmen- und Geschäftskundenbereich kennen die Region besonders gut. Dazu werden wichtige Entscheidungen schnell und direkt vor Ort getroffen. Zum Beispiel über die Vergabe von Krediten oder die Unterstützung von Existenzgründern.

 

Die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen nutzte die Spezialisierung und das Banken-Know-How der HOT-Akademie im Bereich Vertriebscoaching. In der Ausbildung zum Vertriebscoach wurden Trainer und Führungskräfte intensiv für das Coaching von Mitarbeitern im Vertrieb fit gemacht und mit einer abschließenden Prüfung zertifiziert. Herzlichen Glückwunsch zum Vertriebscoach-HOT-Akademie!

Hier geht es zur praxisnahen Ausbildung zum Vertriebscoach-HOT-Akademie®.

 

2. HOT-Geschichte

Eine wundervolle Liste

 

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.

Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. “Wirklich?”, hörte man flüstern. “Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!” und “Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen”, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr:

“Waren Sie Marks Mathelehrerin?”

Sie nickte.

Dann sagte er: “Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.”

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

“Wir wollen Ihnen etwas zeigen”, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. “Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.”

Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

“Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben”, sagte Marks Mutter. “Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.”

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.

Charlie lächelte und sagte: “Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch.”

Die Frau von Heinz sagte: “Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.”

“Ich habe meine auch noch”, sagte Monika. “Sie ist in meinem Tagebuch.”

Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. “Ich trage sie immer bei mir.” sagte sie und meinte dann: “Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.”

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.

von Helen P. Mrosla

 

 

3. HOT-Tipps für unsere Kunden

Vielleicht haben Sie auch schon von der Harvard-Studie gelesen, der zufolge nur 3% der Absolventen eines Jahrgangs ihre Ziele schriftlich formuliert hatten und nach 20 Jahren 10 mal so viel verdiente wie die Gruppe der Abgänger ohne Ziele. Somit lag es nahe, die Schriftlichkeit von Zielen zu empfehlen. Doch diese Studie gab es nie, wie sich nun heraus stellte. Weder in Harvard, noch in Yale, auch unter diesem Hochschulnamen kursierte die „Urban legend“, wie man sie seitdem im angelsächsischen Raum bezeichnet.

 

Also alles Unfug?

Dr. Gail Matthews von der Dominician Universität wollten es genau wissen. Was sie heraus fand in Bezug auf die Wirksamkeit von Zielen, ist sogar noch spannender und umfassender:

 

1. Schriftlichkeit verbessert die Umsetzung von Zielen signifikant.

 

2. Noch bessere Ergebnisse erzielt man, wenn man seine Ziele mit einem Freund/einer Freundin teilt.

 

3. Am besten sind die Resultate jedoch, wenn man seine Ziele schriftlich fasst und nicht nur diese sowie Maßnahmen und Commitments mit anderen teilt, sondern auch über die Fortschritte regelmäßig informiert.

 

76% dieser Gruppe konnten ihre Ziele erfolgreich umsetzen. Genaue Informationen zur Versuchsanordnung finden Siehier.

Kreative Wege und inspirierende Fragen, um Ihre ganz persönlichen Ziele für 2016 zu definieren, bieten Ihnen die HOT-Tipps . Wenn Sie dann noch Punkt 3 befolgen, haben Ihre Ziele eine extrem gute Chance umgesetzt zu werden. ☺

 

 

4. Spruch des Monats

Leben heißt lernen

 

Leben heißt lernen,

dass wir uns Zeit nehmen müssen,

wenn wir welche haben wollen;

dass wir verantwortlich sind

für Gedachtes und Nichtgedachtes,

Gesagtes und Nichtgesagtes,

Getanes und Nichtgetanes;

dass der Sinn des Lebens

darin liegt, immer die Liebe

und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen,

dass es nicht darauf ankommt,

ob wir uns etwas schenken,

sondern darauf, ob wir imstande sind,

uns gegenseitig etwas zu geben;

dass das Wesen des Lebens

die Veränderung ist;

dass wir Liebe säen müssen,

wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen,

die Kunst der Gelassenheit auszuüben:

das Weglassen, das Zulassen,

das Loslassen;

dass die schwierigste Aufgabe

unseres Leben darin besteht,

nie aufzugeben;

dass unser Mensch-Sein untrennbar

mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

 

Ernst Ferstl

 

In der nächsten Ausgabe werden wir uns mit den Themen Neurobiologie und Stressmanagement beschäftigen. Falls Sie hierzu Fragen haben oder gerne bestimmte Schwerpunkte behandelt wissen möchten, dann schreiben Sie uns an:

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

 

 

 
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