2. Delegation

 

Delegieren heißt „Loslassen“. Damit ist sehr schön gekennzeichnet, was das eigentliche Problem bei der Delegation häufig ist: „Lieblingsaufgaben“ abzugeben.

 

Was wird delegiert?

 

1. Jede Aufgabe, die Mitarbeiter wahrnehmen können.

Als Führungskraft fragen Sie sich bei jeder neuen Aufgabe: Wozu dient sie und wer kann sie übernehmen?

 

2. Die zu dieser Aufgabe erforderliche Kompetenz, also die Befugnisse (und das Wissen, die Information), die der Mitarbeiter benötigt, um die Aufgabe selbständig bewältigen zu können.

 

3. Die der Aufgabe und Kompetenz entsprechende Verantwortung

Eingriff in den Delegationsbereich nur im Ausnahmefall

Management by Delegation entwickelte sich aus dem Harzburger Modell. Hier wurden auch die beiderseitigen Pflichten definiert.

 

Pflichten des Vorgesetzten:

 

• Sorge für fachliche Qualifikation der Mitarbeiter

 

• Schaffen adäquater Leistungsbedingungen

 

• Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter

 

• Vertretung der Mitarbeiter gegen höhere Instanzen

 

Pflichten der Mitarbeiter:

 

• Selbständigkeit des Handelns im Normalfall

 

• Bericht an den Vorgesetzten in außergewöhnlichen Fällen

 

• Anstrebung von Verbesserungen im Delegationsbereich

 

Delegation (lat. delegare) bedeutet:

 

- Entlastung

 

- Eigenverantwortung der MA fördern

 

- Fähigkeiten / Kenntnisse sichern

 

- Motivation der MA

 

Was ist delegierbar und was nicht?

Delegierbare Aufgaben

 

• Routineaufgaben

 

• Spezialaufgaben

 

• Detailaufgaben

 

Nicht delegierbare Aufgaben

 

• Mitarbeiter-Auswahl

 

• Ziele vereinbaren

 

• Delegieren

 

• Koordinieren

 

• Motivieren

 

• Mitarbeiter-Beurteilung

 

• Mitarbeiter-Förderung

 

 

 
 
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