Alphabet für bessere Atmosphäre im Team

Anerkennung zeigen

Das ehrliche Lob von Kollegen ist besonders wichtig. Denn nur so hat jeder das Gefühl, seinen Teil zum Teamerfolg beigetragen zu haben.

Bitte und Danke

Kleine Zauberworte mit großer Wirkung: Durch ein Dankeschön für Hilfe, ein „Bitte“ fühlt sich jeder gleichwertig und wichtig – und nicht als reiner Befehlsempfänger ...

Cliquen meiden

Sie spalten das Team in Untergruppen. Lassen Sie sich deshalb nicht von einer vor deren Karren spannen. Sie verscherzen es sich mit den restlichen Kollegen. Freundliche Zurückhaltung ist am besten.

Direkte Wege gehen

Statt Aktennotiz: Greifen Sie zum Telefon, oder gehen Sie einfach persönlich vorbei. Unklarheiten lassen sich so oft schon im Vorfeld vermeiden. Wenn man am gelben Klebezettel nicht vorbeikommt: Punkt „B“ wie „Bitte“ beachten ...

Ehre, wem Ehre gebührt

Ehrlich sein: bei einem Lob des Chefs an Ihre Adresse betonen, welchen Anteil die Kollegen daran hatten. Bester Nährboden für Zwietracht: wenn einer die Lorbeeren des anderen erntet.

Fehler zugeben

Keiner gesteht gern, dass er Mist gebaut hat. Bevor aber ein anderer dafür geradestehen muss, sollte man Farbe bekennen. Wichtig: ein Klima schaffen, in dem Schnitzer keine Katastrophen sind.

Gerüchteküche nicht brodeln lassen

Sich auf keinen Fall aktiv am Klatsch beteiligen. Lieber mit gutem Beispiel vorangehen und das Opfer in Schutz nehmen.

Hilfe anbieten

Die Kollegin kämpft mit Ihrem Postberg? Wer ihr mal was abnimmt, demonstriert damit auch Solidarität. Und: Bitten Sie selbst um Hilfe, wenn es brennt. So entsteht ein Klima des gegenseitigen Gebens und Nehmens.

Interesse zeigen

Die Kollegin zieht um oder ist Tante geworden: Sich auch für Privates zu interessieren ist keine Zeitverschwendung – das gibt dem anderen das Gefühl, auch als Mensch wahrgenommen zu werden.

Konflikte ansprechen

Streitigkeiten nicht unter den Teppich kehren. Probleme aufgreifen, bevor sie das Klima vergiften. Betonen, dass man Leistung von Persönlichkeit trennt. Signalisieren Sie: Ich bin nicht Ihrer Meinung, schätze Sie aber trotzdem.

Launen zügeln

Wenn Sie mal nicht top drauf sind: Erklären Sie den Kollegen, was Ihnen über die Leber gelaufen ist. Dann zeigen sie auch mehr Verständnis, sollten Sie sich wirklich mal gehen lassen, und ziehen keine falschen Schlüsse.

Mittagessen im Team

Denn in der Kantine lernt man sich besser kennen als von Schreibtisch zu Schreibtisch. Alternative: gemeinsamer Pausenspaziergang, „Absacker“ nach Feierabend – das alles stärkt das Wir-Gefühl.

Neulingen die Tür öffnen

Das heißt: auf sie zugehen, sie im Team will-kommen heißen. Auch wichtig: ihnen zeigen, dass Sie immer ein offenes Ohr haben, wenn Fragen auftauchen.

Organisation gemeinsam angehen

Aufgabenverteilung im Team besprechen, nicht von oben nach unten bestimmen. Ungerechtigkeiten führen schnell zu Konflikten.

Private Einblicke gewähren

Die Balance halten: Wer nichts aus seinem Privatleben erzählt, wird schnell zum Außenseiter; wer zu tief blicken läßt, fällt anderen schnell lästig ...

Rücksicht nehmen

Toleranz ist angesagt: Zigarette aus im Nichtraucherzimmer, kein Plausch neben lärmempfindlichen Kollegen etc. Wichtig: Wer nicht sagt, was ihn stört, kann nicht erwarten, dass die anderen speziell auf ihn Rücksicht nehmen!

Schweigepflicht

Auf keinen Fall weitererzählen, was Ihnen eine Kollegin anvertraut. Das bringt Sie nicht nur in den Ruf einer Tratschtante, sondern zerstört auch die Vertrauensbasis im Team.

Teamgeist entwickeln

Ein Wir-Gefühl bekommen – das heißt z.B. nicht versuchen, sich ständig in den Vordergrund zu schieben, sondern die eigenen Wünsche auch mal zugunsten anderer zurückzunehmen.

Vertrauensvorschuss

Nicht gleich über Kollegen den Stab brechen, z.B. jemandem eine Aufgabe von vornherein nicht zutrauen. Ein positiver Kommentar spornt an und stärkt den Zusammenhalt im Team.

Weitblick

Über den Schreibtischrand hinausblicken: Kommt der Kollege mit dem Projekt zurecht? Nachfragen – denn hängt er, hängen meist auch die anderen.

Zuverlässigkeit

Verläßlichkeit und Pünktlichkeit sind Pflicht – schließlich sind alle im Team aufeinander angewiesen. Und das klappt nur, wenn jeder sein Bestes gibt.

 

Seminar/Beratung zum Thema: Teamentwicklung

 
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