Führungstipps
Sieben Führungs-Tipps für "schlechte Zeiten"
- "Krisenzeiten" sind "Reinigungszeiten". In ihnen strukturiert sich der Markt neu. Hieraus ergeben sich auch neue Chancen für Ihr Unternehmen.
- Auch wenn Ihr Unternehmen in der Krise steckt, ist dies eine Chance - zum Beispiel, um endlich nötige Veränderungen einzuleiten. Denn nun ist für jeden Mitarbeiter einsichtig: Es muss etwas getan werden. Jedoch nur, wenn Sie die Krise und ihre möglichen Auswirkungen nicht leugnen.
- Hegen Sie nicht die Illusion, unternehmerische Entscheidungen könnten im Konsens getroffen werden. Sie beruhen stets auf Annahmen, wie sich der Markt/Ihr Unternehmen künftig entwickelt. Deshalb müssen Sie von Ihnen als Unternehmer bzw. als Verantwortlicher für den Bereich getroffen werden. Beziehen Sie aber die Kompetenz/Erfahrung Ihrer Mitarbeiter in Ihre Entscheidung ein.
- Werfen Sie beim Umsetzen der getroffenen Entscheidungen Ihre gesamte Autorität in die Waagschale, damit allen Beteiligten deutlich wird: Wir müssen und wollen diesen Prozess durchlaufen. Damit bieten Sie Ihren Mitarbeitern auch den nötigen Halt und die gewünschte Orientierung.
- Verwechseln Sie ein solches entschlossenes, zielorientiertes Handeln nicht mit autoritärem Verhalten. Nein, indem Sie handeln nehmen Sie nur Ihre Aufgabe als Führungs-KRAFT wahr.
- Bedenken Sie: Bei jedem Veränderungsprozess gibt es Gewinner und Verlierer. Deshalb sind Widerstände normal.
- Minimieren Sie die Widerstände aber, indem Sie im Gespräch mit Ihren Mitarbeitern für die Veränderung werben, werben und nochmals werben - unter anderem, indem Sie ihnen die Chancen aufzeigen, die sich aus der Veränderung ergeben, und welche Konseguenzen es hätte, wenn diese nicht erfolgt.
Diese HOT-Tipps wurden veröffentlicht in:
Schluss mit lustig? (das dentallabor 06/2003)
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