Trainerportrait
Jens Brandt
1. Wie sind Sie zu HOT gekommen?
JB: Ich hatte mich Anfang 2002 mit einem System zur Analyse von Teamprozessen selbständig gemacht. Im Rahmen der Akquisition für dieses Produkt bin ich auf HOT bzw. Bernhard Haas gestoßen. Da die Chemie zwischen uns sofort stimmte, vereinbarten wir, dass ich einmal als Co-Trainer an einem seiner Teamentwicklungsseminare teilnehme. Dies war dann unser erstes persönliches Aufeinandertreffen. Scheinbar war Bernhard Haas von meinem Potenzial überzeugt, so dass er mir anbot, mich nach einer Trainerausbildung ins HOT-Trainerteam aufzunehmen. Die Ausbildung habe ich dann auch gleich bei HOT absolviert. Vielen Dank an dieser Stelle an Bettina v. Troschke für das Rüstzeug, von dem ich heute als Trainer sehr profitiere!
2. Was ist Ihr Spezialgebiet? Und was fasziniert Sie daran besonders?
JB: Neben der Analyse von Human-Resources-Prozessen (von der Beanspruchungsanalyse für einzelnen Personen, über die Teamdiagnose bis zur Mitarbeiterbefragung und schließlich die Evaluation von Trainingsmaßnahmen) bin ich auch als Trainer tätig. Dabei habe ich mich auf die Themen Teamentwicklung, Zeit- und Selbstmanagement sowie Stress- und Konfliktbewältigung spezialisiert.
An der Tätigkeit als HR-Diagnostiker fasziniert mich die Herausforderung, in jedem Projekt die hohen Ansprüche der Wissenschaft mit den sehr unterschiedlichen und spezifischen Anforderungen aus der Praxis zu verbinden.
Als Trainer bin ich vor allem an den Entwicklungsmöglichkeiten rund um die Themen interessiert, die mit meinen Analysen zu tun haben. Dabei ist mir sehr wichtig, immer wieder als Trainer die Dynamik einer Maßnahme selbst zu erleben, die ich durch meine Analysen für andere Trainer und Berater sichtbar mache.
3. Womit beschäftigen Sie sich zur Zeit inhaltlich?
JB: Aktuell beschäftige ich mich vor allem mit dem Thema Bildungscontrolling bzw. Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen. Obwohl dieses Thema seit einigen Jahren unter Trainern/Beratern und auf den entsprechenden Veranstaltungen (z.B. Messen, Kongressen) thematisiert wird, gibt es kaum wirkliche Neuentwicklungen. Konzeptionell ist nach wie vor das 4-Ebenen-Modell von Kirkpatric dominierend. Wie dieses Modell in die Praxis übertragen werden kann, ist jedoch immer noch recht unklar, wie sich bei der geringen Anwendung von Seminarevaluation über die normalen Seminarfeedbacks am Ende der Veranstaltung hinaus zeigt.
Hier sehe ich eine Chance für Seminaranbieter wie HOT, die mit sorgfältig ausgewählten Trainern und fundiert entwickelten Trainingsinhalten arbeiten, sich von der breiten Masse von Anbietern abzusetzen. Den Kunden wird mit der Evaluation der Maßnahme nicht nur die immer stärker geforderte Qualitätssicherung geliefert. Auch die Seminarteilnehmer werden beim Transfer des Gelernten unterstützt.
4. Welche Hobbys haben Sie?
JB: Für echte Hobbys bleibt mir leider nur sehr wenig Zeit, da ich berufsbegleitend an meiner Promotion arbeite. Wann immer möglich und wenn ich die notwendige Motivation aufbringe, gehe ich laufen oder Mountain-Bike fahren.
5. Was ist Ihr Motto?
JB: "Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden" (Ralph Waldo Emerson).

